Sarah Hecker

Fotografin und Studioleitung

Sarah ist seit 2017 unsere happy Studioleitung alias “Studiomami” :-) Mit Ihrer lebensfrohen und motivierenden Art steckt sie nicht nur uns, sondern auch die Kunden an :-)
Sarah ist ein großer Japanfan und war schon 2 Mal zum Urlaub machen dort. Seit 2,5 Jahren lernt sie sogar Japanisch – RESPEKT! In Italien hat sie schon so oft Urlaub gemacht, dass Sie selbst sagt: “Ich kenne Italien besser als Deutschland”
In der Heimat genießt Sie es, Zeit in der Natur zu verbringen und das am Liebsten bei langen Gassirunden mit Ihrem Hund Cashu. In Ihrer Freizeit fotografiert Sarah liebend gerne ausgefallene Portraits, wo man Menschen verwandeln und andere Seiten aus Ihnen “herauskitzeln” kann. Das Tolle an der Fotografie ist es nämlich, dass man jeden Tag auf’s Neue die unterschiedlichsten Personen kennen lernen darf. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, das macht das Fotografieren so spannend!

Kurz gefasst: Sarah hat Ihr Hobby zum Beruf gemacht und wir freuen uns, dass sie hier in unserem blende11 Team ist :-)

Ein „kurzes“ Interview mit Sarah:

Welches Erlebnis mit einem Kunden hat dich bisher am nachhaltigsten beeindruckt?

Da war diese junge Mama, die eines Tages einen Babybauchtermin haben wollte. Ganz normale Mama, wunderhübsch und in Vorfreude auf ihr kleines Mädchen. Aber im Laufe des Shootings kam heraus, dass das Baby mit einem offenen Rücken geboren werden würde, schwerstbehindet sein wird und nicht länger als 6 Monate leben würde. Obwohl das alles extrem schwer für die junge Mama war, hat sie sich trotzdem getraut, zu uns zu kommen und hat ganz bestimmt gesagt: So lange ihr Kind noch da ist, würde sie regelmäßig Fotos von ihrem kleinen Engel machen, damit sie ganz viele Erinnerungen an sie hat. Damals hatte ich einen ziemlichen Kloß im Hals, wusste gar nicht was ich sagen soll.

Tatsächlich habe wir die beiden vier Wochen nach der Entbindung wieder gesehen und das kleine Mädel war wunderhübsch, hatte viele viele schwarze Haare auf dem Kopf und sah ganz friedlich aus. Die Hebamme hatte gesagt, dass das Kind wahrscheinlich niemals die Beine würde bewegen können, geschweige denn sitzen oder laufen. Während des Shootings hat die kleine mehrmals ihre Beine bewegt und man konnte der Mama nur so den Stolz ansehen.

Im Laufe der Zeit wurden die beiden „Dauergäste“. Mittlerweile ist die Kleine eine große Fünfjährige, die sitzen und stehen kann, die jeden versteht und ein rund um zufriedenes Kind ist. Mich hat diese Geschichte so beeindruckt, weil es zeigt, was es bedeutet, wenn Menschen aneinander glauben und sich immer wieder neue Chancen und Möglichkeiten im Leben geben. Das ist einfach wunderbar!

Warum bist du Fotograf geworden?

Das ist eher Zufall gewesen. Was mir schon immer klar war: Ich will etwas Kreatives machen und mit Menschen zusammenarbeiten. Nach dem Abi habe ich, wie fast jeder Abiturient, angefangen zu studieren: Lehramt Kunst. ganz schnell habe ich jedoch gemerkt, dass dies nicht der richtige Weg ist, dass es da noch etwas anderes geben muss, was ich mit meiner Kreativität anfangen kann, wo ich mich so richtig verwirklichen kann. Durch Zufall habe ich in meinem späteren Ausbildungsbetrieb ein drei monatiges Praktikum gemacht, wo mir eine völlig ungeahnte Tür geöffnet wurde in einen Bereich, den ich mittlerweile so liebe, dass ich ihn nie wieder in meinem Leben missen möchte. Die Fotografie ist so viel mehr als Kunst. Fotografie ermöglicht es mir nicht nur Bilder zu gestalten mit Personen, Fotografie ermöglicht mir, Situationen darzustellen, Persönlichkeiten herauszuarbeiten und Menschen zu verändern, wie sie es möchten.

Von wem oder was lässt du dich inspirieren?

Da gibt es viele Dinge. Zum einen die Musik. ich bin einer der Menschen, die ohne Musik nicht können. Sei es beim Frühstücken, beim Weg in die Arbeit oder beim Fotografieren und bearbeiten. Musik erleichtert mir meinen Alltag und lässt mich in andere Welten eintauchen und mich ab und zu entspannen. Musik ist ein wundervolles Medium, um während Shootings eine Wohlfühl-Atmosphäre zu erzeugen, oder die Menschen in eine andere Rolle schlüpfen zu lassen.

Ich lasse mich gerne von anderen Künstlern und Fotografen inspirieren. Sei es auf er digitalen Ebene oder mit Stift und Pinsel. Für mich ist es wichtig, nicht in einem Stil festgefahren zu sein und nur das Bekannte zu machen, sondern auch etwas Neues, unbekanntes zu wagen, sonst wird das alles ja langweilig. Einer meiner Lieblingskünstler ist Steve McCurry. Er ist ein unglaublich toller Fotograf, der es schafft mit minimalistischen Mitteln unglaublich starke und aussagekräftige Portraits von Menschen zu machen.

Und natürlich: das ganz alltägliche Leben. Ich beobachte Menschen in meiner Umgebung sehr gerne, lasse mich von ihrem Aussehen, ihrem Handeln inspirieren zu neuen Ideen, die man in ein gutes Porträt umsetzen kann. Der Alltag erzählt immer noch die besten Geschichten und von diesen bekomme ich ganz viele Ideen, die ich dann am liebsten gleich umsetzen möchte

Sarahs Lieblingsbilder: